Herzlich willkommen auf dem Schreibblog von Christoph Eydt

Gute und verständliche Texte sind eine Freude für den Leser. Sie wecken Neugier, Interesse und Lust am Lesen. Gute Texte garantieren nicht nur, dass die Botschaft den Leser erreicht, sondern sie schaffen auch eine Sympathie seitens des Lesers. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was gute Texte kennzeichnet und wie man sie schreiben kann.

Sonntag, 7. Juni 2015

Handschrift vs. Computerschrift?



Die Schriftkultur im Spiegel der Schriftgeschichte 


Wie schreibt es sich besser? Mit Füller, Kuli oder Computer? Welche Vorteile bietet ein Computer gegenüber dem Schreiben mit der Hand? Denkt es sich mit der Hand besser? Ersetzt der Computer die Handschrift?

 
Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

Spätestens seit den 1990er Jahren sind Computer aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden in Privathaushalten und an den Arbeitsplätzen genutzt. Doch nicht nur das! Zunehmend treten auch mobile Technologien in den Alltag und beschleunigen die Digitalisierung der Gesellschaft. Unterwegs werden E-Mails gelesen oder verfasst, Videos geguckt oder Fotos weltweit geteilt. Dieser Trend, mag man ihn begrüßen oder missbilligen, wird sich voraussichtlich weiter entwickeln und noch komplexere Strukturen herausbilden. In diese Strukturen ist der Einzelne eingebunden, der mit der Welt in Kontakt bleiben will und sich so ein digitales Leben schafft. Facebook, Twitter, Youtube – überall gibt es Interaktionsmöglichkeiten mit anderen „vernetzten“ Leuten. Die Voraussetzung für die Nutzung dieser Dienste und überhaupt des gesamten Internets ist die Schrift. Suchmaschinen funktionieren nur über den Text; Chats, Facebook, Blogs, eigene Websites ebenso. Wer längere Texte verfassen möchte, der schreibt sie am Computer – ganz gleich, ob Hausarbeiten, Referate, Abschlussarbeiten oder Online-Tagebücher. Ganz gleich, in welchen Bereich man blickt, die digitale Schrift bestimmt zu einem großen Teil das moderne Leben. Die Menschen schreiben immer weniger mit der Handschrift. Stattdessen nutzen sie die Tastaturen der Computer und tippen die Buchstaben in eine Maschine. Die Vorteile dieser Entwicklung scheinen klar: Die digitale Schrift ist besser lesbar als eine individuelle Handschrift. Fehler können korrigiert werden, ohne dass man durchstreichen oder eine Seite von vorne beginnen muss. Der Text ist schnell ausgedruckt, kann über das Internet versendet werden und es gibt Programme, mit denen die Rechtschreibung schnell korrigiert werden kann. Doch hat das Schreiben am Computer auch Nachteile? Ja! Bildungsökonomen warnen vor der Verdummung durch den Computer. Abgesehen davon, dass Computer viel Potential zur Ablenkung bieten und damit Arbeitsprozesse verlangsamen, sorgt das Vernachlässigen des Schreibens mittels Handschrift zu einem geistigen Abbau. Wer mit Handschrift schreibt, der lernt. So könnte man es verkürzt sagen. Die digitale Schrift ist ein einheitliches Symbolsystem ohne Individualität oder Emotionalität. Die Handschrift ist dagegen ein einzigartiges System aus Symbolen, Erfahrungen und Emotionen. Es gibt sogar den Beruf des Graphologen. Graphologen sind wie Profiler. Sie können von der Handschrift eines Menschen auf dessen Persönlichkeitsmerkmale schließen und so Psychogramme erstellen.

Die Handschrift ist also viel mehr als ein Buchstaben- und Zahlensystem. Sie ist der Ausdruck der Persönlichkeit. Die deutsche Schrift hat eine lange Tradition und wurde 1941 von der lateinischen Schrift als runde Schreibschrift abgelöst. Im Gegensatz zur verbreiteten (lateinischen) Normalschrift beinhaltet die deutsche Schrift verschiedene gebrochene Kurrent- und Sütterlin-Schriften. Wer die heutige Handschrift verstehen lernen will, der muss sich mit der Tradition der deutschen Schrift beschäftigen, denn sie war über Jahrhunderte die Grundlage für das Bestehen und Verfeinern der hiesigen Schreibkultur. Wer deutsch und lateinisch schreiben kann und auch die digitale Schrift verwendet, wird die Unterschiede spüren, die sich beim Schreiben auftun. Auch wenn die digitale Schrift einige Vorteile bietet: Einen kann sie (noch?) nicht bieten, nämlich den unverfälschten Ausdruck der Persönlichkeit.

Deutsche Hand- und Druckschrift: Geschichte einer Schriftkultur

Die Handschrift ist die individualisierte Schreibschrift. Diese ist wiederum ein kulturelles Allgemeingut. Wer heute mit der Hand schreibt, verwendet eine sogenannte Laufschrift, wenn seine Schrift durch eine fortlaufende bzw. wenig unterbrochene Linienführung gekennzeichnet ist. Diese ermöglicht ein schnelles Schreiben und die individuelle Ausführung der Symbole. Es ist auch möglich, mit der Hand in Druckschrift zu schreiben. Die handgeschriebene Druckschrift ist statischer und vom Aufbau her genormter als die dynamischere Handschrift. Ganz gleich, welche Form zur Anwendung kommt, beim Schreiben wird die lateinische Schreibschrift verwendet. Doch dies war nicht immer so.

Am Anfang stand die Kursive

Die lateinische Schreibschrift ist aus der sogenannten humanistischen Kursive hervorgegangen. Sie gilt als Urform sämtlicher lateinischer Schreibschriften und hat ihren Ursprung im Italien der Renaissance (15. / 16. Jh.). Mit der Kursive war es – anders als mit der bis dahin verbreiteten humanistischen Minuskel – möglich, die Bewegungsausführung des Schreibens zu beschleunigen. Das dynamische Schreiben hat seinerseits die Form der Schrift geprägt. Die humanistische Kursive ist durch eine zusammenhängende Linienführung gekennzeichnet. Bei der Minuskel werden dagegen einzelne „Bauteile“ zusammengesetzt, was wesentlich länger dauert als die flüssige Schreibschrift.

Die humanistische Kursive wurde bereits sehr früh in zahlreichen Variationen ausgeführt, weil es keine Normierung der Details des Schriftbildes gegeben hat. So gab es auch Mischformen mit anderen Schriftarten oder gotischen Elementen. Je nach individuellem Anspruch an das eigene Schriftbild und den Möglichkeiten der Schreibegeräte (Breitfeder, Holzschnitt, weiche Schreibfeder) bildeten sich ganz eigene Schriftbilder heraus. Bereits während der Antike wurden im Römischen Reich die ältere und die jüngere römische Kursive verwendet. Da die Schrift alltagstauglich sein musste, schrieb man bereits im alten Rom mit einer flüssig zu führenden Verbundschrift – eben einer Kursive.

Allerdings verschwand die Bedeutung der Kursive. Im hohen Mittelalter waren Kursivschriften überhaupt nicht im Einsatz. Eine Schrift, mit der man einzelne Buchstaben miteinander verbinden konnte, hat es nicht gegeben. Erst ab dem 13. Jh. wurde die gotische Kursive mehr und mehr verwendet. Sie steht nicht in der Tradition der antiken Schriftbilder, sondern ist das Ergebnis abgewandelter Buch- und Urkundenschriften. Die gotische Kursive war allerdings für die meisten Zeitgenossen schwer zu lesen. So konzipierten Francesco Petrarcas (1304–1374), italienischer Dichter und Geschichtsschreiber, und Coluccio Salutatis (1330–1406), italienischer Humanist und Politiker, ein Schriftbild, welches ein Gegenentwurf zur gotischen Kursive sein sollte – die humanistische Kursive. Diese sollte durch ihre Klarheit, Einfachheit und gute Lesbarkeit das gotische Schriftbild verdrängen.

Die Revolution: Gedruckte Buchstaben

Bis zur Entwicklung des Buchdrucks wurden Schriftwerke dadurch vermehrt, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gegeben hat, die Dokumente und Bücher handschriftlich vervielfältigt haben. Auch wenn es in Ostasien bereits im achten Jahrhundert gedruckte Werke gegeben hat, wurde der Buchdruck in Europa im 15. Jh. von Johannes Gutenberg (1400-1468) entwickelt. Mit seinen „beweglichen Lettern“ war es möglich, größere Buchauflagen innerhalb kurzer Zeit kostengünstig zu drucken. Heute wird Gutenberg für sein Werk als historische Figur gewürdigt, die einen Demokratisierungsprozess initiiert haben soll. Dank ihm konnten Informationen zügig geschaffen und verbreitet werden. Der Buchdruck führte aber auch zu einer komplexeren Bürokratisierung der Gesellschaft, eben weil es nun möglich war, viel mehr Informationen zu sichern und weiterzugeben.

Die Veränderung des Buchwesens bedingte gesellschaftliche Wandlungsprozesse und umgekehrt. Es war nun auch weniger vermögenden Personen oder Institutionen möglich, Bücher zu erschaffen und Bücher zu erwerben. Der Buchdruck verdrängte das Monopol der kleinen schreibenden Gruppen, die bis dahin Werke vervielfältigten. Bereits im 15. Jh. kann von einer Konkurrenz zwischen Mensch („schreibende Hand“) und „druckender Maschine“ gesprochen werden. Die Buchdrucker hielten sich anfangs an das Schriftbild der handgeschriebenen Vorbilder. Doch der zunehmende Konkurrenzkampf zwischen den Handschreibern und den immer mehr werdenden Buchdruckern machte Veränderungen notwendig. So wurden Schreibschulen gegründet und Schüler aus dem Bürgertum mit der Schreibkunst vertraut gemacht. Das förderte zum einen die Verbreitung der Handschrift. Zum anderen kam es aber auch zu einer deutlichen Zunahme an Druckerzeugnissen und Druckschriften. Es wurde zwischen Schreib- und Buchschrift differenziert. Wie sehr diese Prozesse die Gesellschaft beeinflusst haben, zeigt die Vielzahl an professionellen Schreibern. Allein in Deutschland entwickelten sich zwischen 1500 und 1800 ca. 800 gedruckte Schreibvorlagen.

Die Frakturschrift

Im deutschsprachigen Raum war die Frakturschrift die häufigste Druckschrift. Sie entstammt den gebrochenen Schriften. Wer sie geschaffen hat, ist bis heute nicht geklärt. Nachweisbar ist allerdings, dass die erste Frakturschrift für den Buchdruck 1513 in Augsburg entworfen wurde. Der Begründer war der Buchdrucker und Händlerverleger Johann Schönsperger (1455-1521). Seine Schriftart wurde u. a. im Gebetbuch von Albrecht Dürer (1471-1528) verwendet.

Der Nürnberger Schreibmeister Johann Neudörffer (1497-1563) schuf in Zusammenarbeit mit Hieronymus Andreä (+ 1556) die sogenannte Neudörffer-Andreä-Fraktur. Sie gilt als Basis für alle Frakturschriften, die auch die offizielle Schreibschrift (Kanzleikurrent, deutsche Kurrentschrift) prägte. Neudörffer wandte sich gegen die Vielfältigkeit und damit einher gegen die Verworrenheit der damals gebräuchlichen Verkehrsschriften.

Die Frakturschrift kann auf drei Schriftbilder definiert werden:
1. Renaissance-Fraktur (Theuerdank-Fraktur)
2. Barock-Fraktur (Breitkopf-Fraktur)
3. Klassizistische Fraktur (Unger-Fraktur, Walbaum-Fraktur)

Die deutsche (Kurrent-)Schrift

In Deutschland wurde die Frakturschrift im 19. Jh. von der Schriftart Antiqua abgelöst. Allerdings gibt es auch Publikationen aus dem 20. Jh., in denen noch mit der Frakturschrift gearbeitet wurde. In der NS-Zeit galt sie als „deutsche“ Schrift. Bis ins 20. Jh. hinein war es aber auch gängig, dass ein weitgehend gebildeter Bürger in der Lage war, zwei Schreibschriften flüssig zu lesen und zu schreiben: die humanistische Kursive und die deutsche Schrift.

Während die humanistische Kursive im 16. Jh. vor allem für lateinische oder andere nichtdeutsche Texte verwendet wurde, setzte sich in den Kanzleien und anderen schreiblastigen Institutionen die deutsche Schrift durch. Sie wird auch als deutsche Kurrentschrift bezeichnet und entstammt der gotischen Kursive. Die deutsche Kurrentschrift ist eine Laufschrift, die durch spitze Winkel und Schwellzüge charakterisiert ist. Schwellzüge sind Anpassungen in der Strichstärke.

Die Schrift war teilweise bis in die Mitte des 20. Jh. die anerkannte Verkehrsschrift im deutschsprachigen Raum. Sie weist zwar Ähnlichkeiten mit der Sütterlinschrift auf, ist aber von dieser abzugrenzen, da fälschlicherweise nahezu alle deutschen Schriften als Sütterlinschrift bezeichnet werden. Die Sütterlinschrift ist jedoch nur ein Schriftbild von vielen. Mit dem Begriff „deutsche Schrift“ kann zum einen die deutsche Kurrentschrift gemeint sein, es kann sich aber auch um einen Sammelbegriff für sämtliche gebrochene Schriften handeln, die genutzt wurden, um deutsche Sprache zu verschriftlichen. So kann die deutsche Kurrentschrift synonym als deutsche Schreibschrift bezeichnet werden. Umgekehrt gab es aber eine Fülle an deutschen Schreibschriften, so dass eine klare Zuordnung zur Kurrentschrift nicht möglich ist.

Der Begriff „deutsche Schrift“ kann sich sowohl auf Druckschriften als auch auf Schreibschriften beziehen. Häufig handelt es sich um die folgenden Schriftarten:

Druckschriften
- Schwabacher Druckschrift (15. / 16. Jh.)
- Frakturschrift
- andere Formen der gebrochenen (Druck-)Schriften (lateinisches Schriftbild)

Schreibschriften
- deutsche Kanzleischrift (Amtsschrift bis ins 19. Jh.)
- deutsche Kurrentschrift (Verkehrsschrift im 18. / 19. Jh.)
- deutsche Schreibschrift (Schulschrift ab 20. Jh.)
- Sütterlinschrift (Schulausgangsschrift ab 1928)
- deutsche Verkehrsschrift (Sütterlin-Variante, 1935-1941)
- deutsche Normalschrift (Weiterentwicklung der Sütterlin, 1941-1953)
- Offenbacher Schrift (zweite Schreibschrift an Schulen nach 1945)

Darüber hinaus kann „deutsche Schrift“ auch Schriftarten meinen, die explizit so genannt wurden, wie z. B. die Schriftart von Rudolph Koch (1876-1934). Somit ist der Begriff der deutschen Schrift nicht klar zu definieren, da es viele verschiedene Schriftarten gibt, die als deutsche Schrift bezeichnet werden können. Da die deutsche Kurrentschrift lange Zeit die Verkehrsschrift war, sollte vornehmlich diese als deutsche Schrift definiert werden. Sie unterscheidet sich von der lateinischen Schrift durch die spitzen Winkel, weshalb sie gelegentlich auch als Spitzschrift bezeichnet wird.

Sütterlin und seine Ausgangsschrift

Die Tradition zwischen der deutschen Kurrentschrift und der Schrift von Ludwig Sütterlin (1865-1917) lässt sich an jenen spitzen Winkeln erkennen. Die Sütterlinschrift gilt gegenwärtig als die deutsche Schrift, obwohl sie recht spät entwickelt wurde und nicht lange geschrieben wurde – im Vergleich zur konventionellen Kurrentschrift. Ludwig Sütterlin hat mehrere Schriftbilder entwickelt, so dass es angemessener ist, von den Sütterlinschriften zu sprechen als von der Sütterlinschrift. Der Einfachheit halber wird im Folgenden allerdings der Singular verwendet. Die Sütterlinschrift ist das Ergebnis didaktischer Ansprüche, denn Sütterlin entwickelte seine Schrift, um den Schülern das Schreibenlernen zu erleichtern. So passte er die Kurrentschrift dem Kontext der Schule an und vereinfachte die bis dahin üblichen Buchstabenformen. Außerdem verkleinerte er die Ober- und Unterlängen und setzte die breiten Buchstaben aufrecht. Als Schreibwerkzeug sollte eine Kugelspitzfeder genutzt werden.

Die Sütterlinschrift wurde in Preußen ab 1915 eingeführt und löste in den 1920er Jahren die konventionelle Kurrentschrift als Alltagsschrift ab. 1935 wurde sie als sogenannte deutsche Volksschrift in den offiziellen Lehrplan eingeführt. Es wurden abermals kleine Änderungen vorgenommen. 1941 wurde die Schriftart durch den Schrifterlass verboten. Die ab da an gültige Ausgangsschrift war die bis heute verwendete lateinische Schrift. Neben dem Verbot der bis dahin gültigen Schreibschrift wurde auch die Druckschrift verändert. Alle als gotische Schriften bezeichneten Schriftarten würden aus „Schwabacher Judenlettern“ bestehen und hätten sich nur durchgesetzt, weil Juden die zentralen Positionen am Buchdruck besetzt hätten. Mit dem Erlass wurde die Antiqua-Schrift als Normalschrift eingeführt.

Der Begriff „Schwabacher Judenlettern“ kann nur als politisches Schlagwort verstanden werden, denn historisch waren gerade im 15. Jh., also zur Entstehungszeit der Schwabacher, die Druckereien von Christen besetzt. Die Schrift selbst geht auf eine gotische Schrift zurück. Außerdem war die Schwabacher weit weniger bedeutsam als die Frakturschrift, jene Schrift, die in unmittelbarer Nähe zu einem deutschen Kaiser entwickelt wurde.

Da die Veränderungen des Schriftgebrauchs mitten im Krieg getroffen wurden, war es nicht möglich, die Umsetzung des Erlasses konsequent durchzusetzen. Weder konnten ausreichend neue Lehrmaterialien erstellt werden, noch konnten alle vorhandenen Lehrmittel auf einmal vernichtet werden. Auch die Verlage und Zeitschriften konnten nicht von jetzt auf gleich neue  Druckvorlagen kaufen und einsetzen. Auch wenn der Normalschrifterlass das Ende der deutschen Schriften als allgemeine Gebrauchsschriften kennzeichnet, gab es nach dem Krieg Bestrebungen, an die bis dahin gültige Schreibtradition anzuschließen.

Neuere Entwicklungen: Schulausgangsschrift, vereinfachte Ausgangsschrift und Grundschrift

Mit der gesellschaftlichen Neuordnung nach dem Krieg wurde auch über die Schreibschrift diskutiert. Sowohl in der DDR als auch in der BRD behielt man die runde lateinische Schrift bei und verzichtete auf die Lehre der deutschen Schreibschrift mit ihren spitzen Winkeln. 1954 wurde allerdings per Verordnung für die BRD festgelegt, dass an Schulen auch wieder die deutsche Schreibschrift gelehrt werden kann. Die lateinische Schrift sollte aber Ausgangsschrift bleiben. Als Vorlage für die deutsche Schrift wurde die Offenbacher Schrift genutzt. Sie wurde 1927 von Rudolph Koch erarbeitet und liegt als deutsches und lateinisches Alphabet vor. Die Verordnung kam nur selten zur Anwendung – es blieb bei der lateinischen Ausgangsschrift.

Kurze Zeit später, in den 1960er Jahren, wurden Überlegungen angestellt, wie die Schreibschrift noch weiter vereinfacht werden könnte. Für das Schreibenlernen wurde es als wichtig angesehen, die aus dem Barock überlieferten Schnörkel der Schrift zu entfernen. Das hat vor allem die Großbuchstaben betroffen. Die Schulausgangsschrift der DDR von 1968 wurde auf der Vorlage der humanistischen Kursive geschaffen und galt als Erstschrift für alle Schulanfänger. Der Grund für die Einführung der Schulausgangsschrift waren gehäufte Schwierigkeiten mit der bis dahin gültigen Schreibschrift-Vorlage der DDR, die seit 1958 genutzt wurde. Schwünge und Schleifen, die noch auf die englische Schreibschrift des 18. und 19. Jh. zurückreichten, erschwerten die bewegungsorganisatorische Aneignung des Schriftbildes. So kam es auch zu Hemmungen bei der Automatisierung der Schreibbewegungen.

Seit 1972 erprobte man in der BRD die vereinfachte Ausgangsschrift. Sie ist eine Schreibschrift, die aus der 1953 eingeführten lateinischen Ausgangsschrift abgeleitet wurde. Das Wesensmerkmal der Ableitung besteht in der Annäherung an die gerade stehenden Druckbuchstaben der Antiqua. Gegenwärtig wird versucht, mithilfe der sogenannten Grundschrift eine Art learning-by-doing umzusetzen. Die Ideen gehen bis ins frühe 20. Jh. zurück. Bereits 1916 gab es den Vorschlag, dass die Schüler das Schreiben über das Lesen lernen sollten. So sollten sie z. B. ihre Schreibform aus den gedruckten Buchstaben ableiten und ein eigenes Schriftbild entwickeln. Das Konzept setzte sich damals nicht durch. Doch heutzutage gibt es Versuche einer Reanimation. Unter dem Begriff der Grundschrift wird eine Schriftart verstanden, die stark an der Druckschrift ausgerichtet ist. Bei ihr stehen die Buchstaben einzeln, können aber auch miteinander verbunden werden, um eine Laufschrift zu sein. Sämtliche Schnörkel sind entfallen. Allerdings kommt es bei der Grundschrift nicht so sehr auf das Schriftbild an. Die Entwickler konzentrieren sich vielmehr auf das Lehr- bzw. Lernkonzept, welches hinter der Schrift steht. So ist es möglich, das pädagogische Modell der Grundschrift auch mit anderen Formen der Druckschrift umzusetzen. Ziel ist es, die Handschrift der Kinder aus den Druckbuchstaben abzuleiten. Diese sind gewissermaßen eine Schablone für den Individualisierungsprozess der Handschrift. Der Vorteil, so die Befürworter: Es würde der Umweg über eine Ausgangsschrift, also ein Schreibmuster zur Orientierung, wegfallen und die Kinder würden gleich Druck- und Schreibschrift lernen können.
Die geschriebene Druckschrift wird nach Ansicht des Grundschulverbands verbunden geschrieben, auch wenn nicht alle Spuren der Buchstabenverbindungen sichtbar sind. Dies erlaubt nicht nur ein schnelles Schreiben, weil Luftsprünge während des Schreibens für die Schnelligkeit gut sein würden, sondern erlaubt auch die individuelle Gestaltung der Schrift, insbesondere der Buchstabenverbindungen. Die Grundschrift ist damit keine allgemeingültige Schrift, sondern eine methodische Hilfe, eine Orientierungsform, die als Ausgangspunkt für die Individualisierung des Schriftbildes genommen werden kann.

Das Konzept erfährt allerdings heftige Kritik. Die Kritiker sehen in dem Ansatz eine unmittelbare Abschaffung der Schreibschrift und damit den Verlust einer Kulturtechnik. Es würde die Fähigkeit verloren gehen, eine gemeinsam lesbare und schreibbare Schrift zu verstehen. Gerade weil die Buchstaben nebeneinander stehen, sei die Grundschrift de facto eine Druckbuchstabenschrift. Sie hätte nichts mit einer verbundenen Schreibschrift gemein. Dies würde nicht nur bedeuten, dass das Schreiben wesentlich langsamer vonstattengehen würde, sondern dass auch die Denkprozesse verlangsamt werden, weil flüssiges Schreiben und flüssiges Denken Hand in Hand gehen würden. Schreibfluss und Gedankenfluss wären gehmmt. Die Kritik wird vor allem aus wissenschaftlicher Sicht dadurch untermauert, dass es für die Schreibschriftreform keine relevanten Studienergebnisse gibt. Ohne Modellversuche und begleitenden Forschungen könne keine dermaßen umfassende Reform vorgenommen werden.

Mit der Hand geschrieben – eine Bilanz

Am Anfang stand die Schreibschrift. Sie hat eine Vielzahl an Veränderungen erlebt, wurde von unterschiedlichen Schreibschulen und gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst. Während die lateinische Schreibschrift heute die verbreitetste Form ist, war die deutsche Schreibschrift (deutsche Kurrentschrift) lange Zeit die Verkehrsschrift im deutschsprachigen Raum. Im Zuge der nationalsozialistischen Herrschaft wurde die deutsche Schrift, und damit auch die Sütterlinschrift, verboten und die lateinische Schrift zur allgemeinen Normalschrift erhoben. Dieses Ereignis gilt als Zäsur in der Schreib- und Schriftgeschichte. Eine über Jahrhunderte gehaltene Tradition der deutschen Schreibschrift wurde beendet. Dass man nach dem Krieg nicht wieder auf die deutsche Schrift überging, sondern bei der runden lateinischen Schrift geblieben ist, mag an der gesellschaftlichen Neuausrichtung der neuen deutschen Staaten gelegen haben. Doch mit der weiteren Vernachlässigung der deutschen Schrift wurde den Menschen die Fähigkeit genommen, alte Dokumente selbstständig zu lesen. Gerade alte Tagebücher, Briefe oder Urkunden aus dem Familienbesitz sind häufig noch in der deutschen Schrift verfasst und müssen entsprechend transkribiert werden. Hier müssen Historiker ansetzen oder paläographische Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.

Eine wichtige Verbindung zu unseren Vorfahren wurde gekappt und nur noch wenige Menschen sind der alten Schriftbilder mächtig. Gerade die Handschriften weisen eine besondere Individualität auf, mit der nicht nur der Zeitgeist entschlüsselt werden kann, sondern auch das Leben des Verfassers besser verstanden werden kann. Mit der Einführung der runden lateinischen Schrift und dem Verzicht auf sämtliche Schnörkel oder Verzierungen wurde die Schrift „kastriert“. Sie wurde aber auch vereinfacht, um sie schneller lernen zu können. Das heute gängige Schriftbild orientiert sich an den Druckbuchstaben. Wird die Handschrift zu einer Druckschrift, zu einer maschinenbestimmten Schrift?

Die Computerschrift: Digitales Schreiben mit PC, Tablet und Smartphone

Sieht man sich die heutigen Medien an, erscheint es nur logisch, die Druckschrift zu üben, da alle Medien diese verwenden. Der Gebrauch der Schreibschrift erscheint gerade im Angesicht des technischen Wandels fast überflüssig zu sein. Texte können problemlos am PC geschrieben, verändert und gedruckt werden. Auf Tablets ist dies ebenso möglich. Und auch die Smartphones gestatten mit ihren Chat- und Kurznachrichtenprogrammen das zügige Schreiben mittels der Druckschrift.

Digitale Schrift statt Druckschrift?

Da es sich in den wenigsten Fällen allerdings um Druckerzeugnisse handelt, wäre zu überlegen, den Begriff der Druckschrift zumindest im Kontext der digitalen Technik abzulegen und ihn durch den Begriff der digitalen Schrift zu ersetzen. Die Druckschrift setzt voraus, dass etwas gedruckt wird – wenigstens die Buchstaben in ein Dokument. Doch die digitale Technik ist kein Druckwerkzeug im konventionellen Verständnis. Sie projiziert eher als sie druckt. Mit ihr werden keine Buchstaben unverrückbar in etwas hineingedrückt, sondern mit ihr werden Buchstaben auf ein Dokument projiziert. Erst nach einem Ausdruck wurde die Schrift tatsächlich gedruckt. Doch wer in Facebook, Whatsapp, Twitter o. Ä. schreibt, der druckt nicht, der projiziert.

Vom Schriftbild her kann ohne weiteres von einer Druckschrift gesprochen werden, aber von der Funktionalität her, sollte stärker differenziert werden, da die Funktionsweise der digitalen Technik auch einen Einfluss auf die Anwendung von Schrift und Sprache hat. Gerade weil projiziert und nicht sofort gedruckt wird, ist es möglich, einen Text mehrfach zu überarbeiten, ihn zu verändern und auch problemlos die Schriftarten zu wechseln. Diese Flexibilität war bei einer Schreibmaschine, bei der sofort gedruckt wurde, nicht möglich. Die Textverarbeitungsprogramme und Chatdienstleistungen gestatten einen vielseitigen Umgang mit der Schrift. Schriftarten können in vielerlei Weise geändert oder verändert werden. Da immer mehr Menschen digitale Medien nutzen, ist gerade die digitale Schrift von besonderer Wichtigkeit. Mit ihr hat der Einzelne Zugang zum weltweiten Netz. Die digitale (Druck-)schrift ist von jedem lesbar, der im selben oder ähnlichen Kulturkreis ausgebildet wurde. Mensch und Maschine können gleichsam mit diesem Symbolsystem umgehen. Und weil nicht ausschließlich Menschen als Adressaten in Betracht kommen, sondern auch die digitalen Maschinen, ist der Fokus des Schreibens ein anderer. Verstärkt dient die Schrift der emotionslosen Eingabe von Befehlen oder Programmierungsdetails.

Digitales Zeitalter – digitale Schrift: Was kommt zu kurz?

In Finnland wird das Ziel angestrebt, die Schreibschrift in Grundschulen ab Herbst 2016 nicht mehr zu lehren. Sie sei nicht mehr zeitgemäß. In anderen Ländern gibt es ähnliche Ansichten. Auch in Deutschland wird über Sinn und Erhalt der Schreibschrift diskutiert. Generell ist es möglich, Kinder ohne Schreibschrift aufwachsen zu lassen. Im Angesicht des raschen technischen Fortschritts und der Digitalisierung der Gesellschaft ist auch ganz klar, dass die Schreibschrift kaum noch eine praktische Funktion erfüllt. De facto wird mehrheitlich an der digitalen Technik geschrieben. Diese erlaubt ein sofortiges sauberes Schriftbild, das von vielen gelesen werden kann. Sie erlaubt rasche Änderungen am Text; und sie kann einen Text vervielfachen und sofort öffentlich zugänglich machen. Auch wenn ein Text mithilfe der Technik vom Erscheinungsbild her stark individualisiert werden kann, bleibt eine persönliche Individualisierung auf der Strecke. Diese hat nicht zwangsläufig einen funktionalen Wert für die Textarbeit. Aber sie hat einen ästhetischen und affektiven Wert – wenn nicht sogar auch einen kognitiven. Die verbundene Handschrift mit oder ohne Schnörkel oder spitzen Winkeln entwickelt sich aufgrund der einmaligen Federführung eines Menschen zu einem eigenen Symbolsystem. Charaktereigenschaften und Emotionen können mithilfe des Schriftbildes übermittelt werden. Am Computer sind Emotionen nur über den Ausdruck und die Inhaltsebene erkennbar.

Wer nie lernt, mit der Hand verbindend zu schreiben, sondern gleich an der Tastatur oder an einer Druckschrift ausgebildet wird, dem fehlt der Bezug zu einer langen Tradition eines wichtigen Kulturgutes. Die heutige Schrift ist das Ergebnis einer alten Überlieferung. Natürlich kann auch argumentiert werden, dass das Lernen der Handschrift das Lernen im Allgemeinen fördert, weil Schreibfluss und Gedankenfluss voneinander abhängen. Aber sollte eine Schreibschrift nur gelernt werden, weil man sich davon Lernvorteile verspricht? Wohl kaum! Die Schreibschrift sollte einzig um ihretwillen gelernt werden, und nicht, weil sie etwa im Alltag gebraucht wird oder Kinder eventuell besser denken lernen. Ihr klarer Punktvorteil gegenüber der digitalen Schrift liegt in der Emotionalität ihrer Einmaligkeit. Ein handgeschriebener Liebesbrief wirkt und ist vollkommen anders als ein am Computer geschriebener und ausgedruckter Liebesbrief. Der Unterschied ist offensichtlich: Die Personalisierung des Schriftbildes bringt Ungesagtes zum Vorschein und löst entsprechende Gefühle aus.

Analoge vs. digitale Schrift? – Kulturwandel der Schrift

Dass Handschriften andere Wirkungen erzielen als Computerschriften, mit der Computerschrift aber aufgrund der Digitalisierung der Lebenswelten viele Möglichkeiten genutzt werden können, hat Firmen inspiriert, Schriftroboter zu entwickeln. Gegenwärtig gibt es die Möglichkeit, die in einen Computer eingetippte Schrift in die eigene Handschrift umzuwandeln. Umgekehrt ist es möglich, mit der Handschrift an der digitalen Technik zu schreiben. Wo also die persönliche Note erwünscht ist, kann ein digitales Abbild der eigenen Handschrift entwickelt werden. Doch auch hier gilt: Es ist nicht die eigene Handschrift. Sie ist es womöglich von ihrer äußeren Form und den individuellen Merkmalen der Buchstabensetzung, aber wenn sie am Computer eingetippt wird, ist sie de facto eine digitale Schrift, die lediglich das Kleid der eigenen Handschrift übergestülpt bekommt. Die eigene Handschrift zeigt sich nur dort, wo wirklich mit der Hand geschrieben wird, mit Tinte auf Papier.

Alles eine Geschmacksfrage

Natürlich kann man rational argumentieren und sich entweder für oder gegen die Hand- oder Computerschrift entscheiden. Gerade weil die öffentlichen Diskussionen meist auf Basis bestimmter Einstellungen oder Meinungen geführt werden und nur wenige empirische Befunde genutzt werden, scheint der Streit um die Zukunft der Handschrift ein Glaubensstreit zu sein. Vor allem die Argumente für die Handschrift wirken im Angesicht der modernen Technik fraglich. Ist die persönliche Note überhaupt notwendig, wenn die Menschen mit ROFL, LOL und HDGDL ihre Emotionen digital übermitteln und damit zufrieden scheinen? Umgekehrt ist die pragmatische Argumentation für die Computerschrift nicht überzeugend, da das Schreiben am Computer – gerade bei Chatprogrammen – zu häufigen Rechtschreibfehlern führt. Dass eine Schrift nicht ganz ohne Emotionen auskommt, zeigt die Einführung der vielen Smileys, mit denen versucht wird, das zu zeigen, was mit der digitalen Schrift nicht gesagt werden kann.

Braucht es für Notizen oder Einkaufszettel wirklich die Handschrift? Die moderne Technik bietet längst digitale Zettel, auf die geschrieben werden kann. Für Notizen oder Vermerke bedarf es keiner emotionalen Schrift. Die Auflistung der Inhalte reicht vollkommen. Dies geht ohne weiteres mit der digitalen Schrift. Wie kann also entschieden werden, was gut ist und was nicht? Letztlich bleibt es eine Geschmacks- und Erfahrungssache. Wer eine Vorliebe für individuelle Schriften hat, wird sich vermutlich eher mit der Handschrift befassen als jemand, der täglich am Computer sitzt und alle seine Texte digital erstellt.

Das eine tun – das andere nicht lassen

Die Handschrift sollte nach wie vor als Kulturgut geschätzt und gelehrt werden. Mit ihr kann man Schreiben und Schrift verstehen. Die Handschrift als verbundene Schrift verbindet nicht nur Buchstaben, sondern bezieht den Menschen als Ganzes in das Schreibgeschehen. Daher sollte sie entsprechend als eine Ausdrucksmöglichkeit der eigenen Individualität verstanden werden – als Kunst. Die digitale Schrift sollte dagegen als rein pragmatische Schrift gelehrt und verstanden werden. Sie erlaubt keine Individualisierung wie die Handschrift. Das muss sie auch nicht. Ihre Funktionsbereiche sind andere und entsprechend sollten beide Schrifttypen nicht gegeneinander, sondern nebeneinander gestellt werden. Der Werdegang der Schrift im abendländischen Kulturkreis zeigt, dass es immer Wandlungen gegeben hat. Die größte Revolution war der Buchdruck. Die zweitgrößte vermutlich die massenhafte Nutzung digitaler Technik. Mit ihr können Texte ohne großen Aufwand geschrieben und publiziert werden. Autoren brauchen keine Verlage und Leser können sich direkt an die Autoren wenden. Diese Entwicklung hat ihren Preis! Selbstausdruck und Individualisierung brauchen Zeit. Diese Zeit wird knapp in der schnelllebigen Gesellschaft. Während das handschriftliche Schreiben tatsächlich reine Individualität ist, gilt bei der digitalen Schrift das, was Rock Hudson (1925-1985) über den Individualismus gesagt hat: „Individualismus bedeutet heute, dass man alles tut, was alle anderen tun – bloß einzeln.“

Literatur

Bund für deutsche Schrift und Sprache e. V. (Hrsg.) (o. J.): Deutsche Schrift. o. O.,
            kein Verlag.
Grun, Paul Arnold (2002): Leseschlüssel zu unserer alten Schrift. Grundriss der
            Genealogie. Limburg: Starke.
Kapr, Albert (1993): Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften.
            Mainz: Hermann Schmidt.
Kapr, Albert (1971): Schriftkunst. Geschichte, Anatomie und Schönheit der
            lateinischen Buchstaben. Dresden: Verlag der Kunst.
Muzika, Frantisek (1965): Die schöne Schrift in der Entwicklung des lateinischen
            Alphabets. Prag: Artia.
Müller, Wilhelm Helmuth & Enskat, Alice (1987): Graphologische Diagnostik. Ihre
            Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen. Bern: Huber.
Pophal, Rudolph (1949): Die Handschrift als Gehirnschrift. Die Graphologie im Lichte
            des Schichtgedankens. Rudolstadt: Greifenverlag.
Rau, Michael & Kloos-Rau, Rosemarie, Michael Rau (Hrsg.) (1993): Schreibschriften.
            München: Bruckmann.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen